Betriebliche Altersvorsorge ( bAV) und Steuervorteile nutzen!

Wichtig: Achten Sie auch auf die Unterschiede der Ablaufleistungen – nicht jede Gesellschaft ist „Spitze“ in der Rendite! Deshalb sollten Sie vorher vergleichen!

Jeder Arbeitnehmer hat ab 2002 das Recht auf Gehaltsumwandlung. Ein Teil des Gehalts wird nicht ausgezahlt, sondern fließt in eine steuerbegünstigte betriebliche Altersversorgung, die dem Arbeitnehmer zusteht.

Ihr Weg zur betrieblichen Altersvorsorge!

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Steuern sparen und Vermögen aufbauen!

Wege bei der  betrieblichen Altersvorsorge:

Alternativ kann Ihr Arbeitgeber auch folgende Formen der betrieblichen Altersvorsorge anbieten: 

Die fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung:

  1. Bei der Direktversicherung schließt der Arbeitgeber (als Versicherungsnehmer) eine Lebensversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers (versicherte Person) ab, wobei der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen (als Begünstigte) bezugsberechtigt sind.
  2. Die Unterstützungskasse stellt eine rechtlich selbständige soziale Versorgungseinrichtung dar. Das Vermögen wird durch Zuwendungen des Trägerunternehmens oder durch eigene Vermögenserträge aufgebaut und erhalten. Die Unterstützungskasse zahlt die Versorgungsleistungen. Der Arbeitgeber haftet letztlich für diese Leistungen und trägt damit auch das volle Versorgungsrisiko. Im Insolvenzfall trägt dieses Risiko der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV).
  3. Im Rahmen der Direkt- oder Pensionszusage verpflichtet sich das Unternehmen, bei Eintritt eines Versorgungsfalles die zugesagten Leistungen unmittelbar selbst zu erbringen. Entscheidend dabei ist, dass die Mittel im Unternehmen verbleiben und das Unternehmen die Leistung aus dem Betriebsvermögen erbringt. Die Direkt- oder Pensionszusage ist somit der einzige Durchführungsweg, der mit einer erheblichen internen Finanzierung verbunden ist.
  4. Die Pensionskasse ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung. Sie ist mit eigenem Vermögen ausgestattet und einem oder mehreren Trägerunternehmen zugeordnet. Dabei gewährt sie den versicherten Arbeitnehmern Leistungen mit Rechtsanspruch und unterliegt der Versicherungsaufsicht. Die notwendigen Mittel erhält die Pensionskasse zum einen über Zuwendungen der Unternehmen und zum anderen über Eigenbeteiligungen der Mitarbeiter. Die Erträge aus der Kapitalanlage sind die wesentliche Quelle für die Überschussbeteiligung.
  5. Mit dem Pensionsfonds wurde zum 01. Januar 2002 der fünfte Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) eingeführt. Er stellt rechtlich eine selbständige Einrichtung dar, die gegen Zahlung von Beiträgen eine kapitalgedeckte Altersversorgung durchführt. Der Pensionsfonds erbringt neben Altersversorgungsleistungen auch Leistungen in Form der Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung.

Viele verschmähen die Rente vom Chef - Warum eigentlich?

Die Gesellschaft wird immer älter und die staatliche Rente ist längst nicht mehr sicher. Umso verwunderlicher ist es, dass nur 48 Prozent der deutschen Arbeitnehmer einen Vertrag zu betrieblichen Altersvorsorge abgeschlossen haben. Dies geht aus einer Studie des Finanzdienstleisters "Delta Lloyd" in Zusammenarbeit mit dem "F.A.Z.-Institut" hervor.

Kein Thema: Betriebsrente
Die Rente vom Chef ist bei vielen Beschäftigten noch immer kein Thema. Das geht aus einer Studie des Finanzdienstleisters "Delta Lloyd" in Zusammenarbeit mit dem "F.A.Z.-Institut" hervor. Eine der Hauptursachen - für das mangelnde Interesse die wachsende Versorgungslücke im Alter zu schließen- dürfte laut der Studie im mangelnden Wissen über dieses Versorgungsangebot liegen.

Kleine Unternehmen zieren sich
Dies gelte insbesondere für kleine Unternehmen. Der Arbeitgeber scheue sich oft vor der Mühe, der Belegschaft eine betriebliche Altersvorsorge offensiv anzubieten, heißt es in der Studie. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten scheue sich gar davor, den Arbeitgeber aktiv anzusprechen. Doch gerade dem Arbeitgeber falle eine Schlüsselrolle als Bindeglied zwischen Arbeitnehmer und Produktanbieter zu.

Viele sind sich der Notwendigkeit bewusst
Die Notwendigkeit die Versorgungslücke im Alter zu schließen ist fast der Hälfte der Befragten bewusst. Laut dem Deutschen Institut für Altersvorsorge wird die staatliche Bruttorente bis 2030 von 48 Prozent auf knapp 40 Prozent fallen. Infolge dessen wächst die Bedeutung der zusätzlichen Vorsorge.

Mehrzahl sorgt unzureichend vor
Wird eine betriebliche Altersvorsorgen dann auch abgeschlossen, sorgt die Mehrzahl der Beschäftigten nur unzureichend für den Lebensabend vor: Fast die Hälfte der befragten Arbeitnehmer legt demnach monatlich weniger als 50 Euro dafür zurück. Bei diesem Anlagebetrag hätte ein heute dreißigjähriger Mann ab dem 65. Lebensjahr eine monatliche Rente inklusive nicht garantierter Überschüsse von nur rund 250 Euro zu erwarten - und das bei einer Versorgungslücke von 770 Euro.

Siehe auch Homepage: Riester-Rente,  Rürup-Rente, FinanzierungBausparen, Aktien-Fonds,
                                          Ausbildungs-Vorsorge und Altersvorsorge.

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