Altersvorsorge - Zusatzrente!
Die gesetzliche Rente reicht
nur für eine minimale Grundversorgung !
Fünf Fehler die bei der Altersvorsorge sehr oft gemacht werden:
1. Fehler:
Es wird zu spät mit der Vorsorge begonnen. Wer nach
dem Berufseinstieg mit der privaten Vorsorge beginnt, der sollte "sechs Prozent
seines Nettoeinkommens für die Vorsorge anlegen". Ein 50-jähriger muss
mindestens zehn Prozent anlegen, wenn er seinen Lebensstandard im Alter halten
möchte.
2. Fehler:
Der Vorsorgebedarf wird falsch ermittelt. Die
Deutsche Rentenversicherung schickt jedem sozialversicherungspflichtigt
Beschäftigten eine Mitteilung über den Stand seiner Rentenanwartschaften. Lassen
Sie sich unverbindlich ihre Rentenlücke ermitteln, damit Sie Lücke auffüllen können.
3. Fehler:
Die Inflationsrate wird unterschätzt. Angenommen, 2027 also in 20 Jahren, gehen Sie in Rente. Sie haben sich ausgerechnet, dass ihre Rentenlücke 1.000 Euro im Monat beträgt. Auf diese Summe haben Sie Ihre private Rentenvorsorge ausgerichtet. Bei einer angenommenen Inflationsrate von jährlich 2 % haben die 1.000 Euro in 20 Jahren allerdings nur noch eine Kaufkraft von 673 Euro. Um 2027 noch über 1.000 Euro verfügen zu können, müssen Sie in 20 Jahren rund 1.500 monatlich Zusatzeinnahmen erzielen. Deshalb sollte gleich eine Summenanpassung im Vorsorgevertrag vereinbart werden.
4. Fehler:
Es wird alles auf eine Karte gesetzt. Z.B. Mietfrei wohnen im Alter ist sicher eine schöne Sache. Schließlich erhöht sich dadurch der frei verfügbare Teil der Rente. Dennoch - größere Anschaffungen, Reparaturen am Haus, Unterstützung der Kinder und Enkel sind aus der laufenden Rentenzahlung wohl nicht immer möglich. Darum ist es ein Trugschluss zu glauben, Immobilienbesitz sei allein die beste Garantie für ein finanziell sorgenfreies Alter. Eine zusätzliche Absicherung durch Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge, Rürup-Rente, oder anderen Gelanlagen sind deshalb sehr ratsam.
5. Fehler:
Der Durchhaltewille ist nicht da. Immer wieder werden
Lebens- u. Rentenversicherungen, aber auch andere Sparpläne und andere Formen
der Geldanlage fürs Alter vorzeitig gekündigt. Manchmal aus einer Notsituation
heraus, oft aber auch, um sich Konsumwünsche - ein neues Auto, eine schöne Reise
- zu erfüllen. Die Kündigung ist der schlechteste Weg, finanzielle Engpässe zu
überwinden. Die private Versicherungswirtschaft bietet Auswege.
Lebensversicherungen können Sie beitragsfrei stellen oder die Prämie reduzieren.
Gleiches gilt auch für die private Rentenversicherung, Riester-Verträge und
Basisrenten.
Beispiel: Gesetzliche Rente:
Heute erhält der Durchschnitts - Rentner* nach 45
Versicherungsjahren nur ca. € 1.029,- im Monat. Und wer nicht die 45
Versicherungsjahre und/oder weniger als der Durchschnitt verdient hat, wird eine
noch größere Versorgungslücke im Alter haben als oben im Diagramm.
Durch die gesetzlichen Kürzungen (ab 2002) in
der Sozialreform ist eine zusätzliche Versorgungslücke entstanden, die durch
die neue Förder-Rente zu schließen gilt. *Riester-Quote:
Durchschnittsverdiener, Ersatzquote Nettoeinkommen. *Stand 2001
Wenn Ihnen der Durchschnitt von € 1.029 zu wenig erscheint, sollten Sie über andere Vorsorgemaßnahmen nachdenken.
Nach den neuesten Plänen des Staates sollen die oben
genannten 67% weiterhin auf 56%
bis ins Jahre 2030 gekürzt werden. Dieses hat mit der demographischen Situation
zu tun -
siehe dazu das untere Bild auf dieser Seite.
Kapitalbedarf für eine Rente von 1.000 Euro
Notwendiges Kapital für eine Ewige Rente (nur Zinsverzehr) von 1.000 Euro monatlich
|
Laufzeit bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von |
||||||
| 3% | 4% | 5% | 6% | 7% | 8% | 10% |
| 407.800 | 307.500 | 247.100 | 207.000 | 178.400 | 156.800 | 127.000 |
Quelle: DIA 2002
Lesebeispiel: Wer bis zu seinem Lebensende von den Zinsen seines Vermögens eine Monatsrente von 1.000 Euro erhalten möchte, der braucht bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 5% ein Kapital von 247.100 Euro.
Notwendiges Kapital für eine Rente (Zins- und Kapitalverzehr) von 1.000 Euro monatlich
| Laufzeit |
bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von |
||||||
| 3% | 4% | 5% | 6% | 7% | 8% | 10% | |
| 10 Jahre | 104.100 | 99.500 | 95.200 | 91.200 | 87.500 | 84.100 | 77.700 |
| 15 Jahre | 145.600 | 136.400 | 128.000 | 120.400 | 113.500 | 107.200 | 96.200 |
| 20 Jahre | 181.500 | 166.700 | 153.600 | 142.200 | 132.000 | 123.000 | 107.700 |
| 25 Jahre | 212.400 | 191.600 | 173.800 | 158.500 | 145.200 | 133.700 | 114.800 |
| 30 Jahre | 239.100 | 212.000 | 189.500 | 170.600 | 154.600 | 141.000 | 119.200 |
Quelle: DIA 2002
Lesebeispiel:
Wer über eine Laufzeit von 20 Jahren jeden Monat eine Rente von
1.000 Euro erhalten möchte und dabei sein Vermögen vollständig aufzehrt, der
braucht bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 5% ein Kapital von
153.600 Euro. Liegt die durchschnittliche jährliche Rendite in der
Auszahlungsphase bei 7%, reicht ein Kapital von 154.600 Euro für eine
Rentendauer von 30 Jahren.
Aber nicht jede Vertragsgesellschaft hat eine außerordentliche Performance, darum vergleichen Sie genau, bevor Sie zu einer vorschnellen Entscheidung kommen und treffen!
Entscheidend sind die bisherigen Leistungen, um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft zu machen.
Rechnen Sie am besten selber nach: Von Ihrem jetzigen Nettoverdienst erhalten Sie in Zukunft maximal 67 % des durchschnittlichen Nettoeinkommens.
Mit der Förder-Rente (Riester-Rente) gleichen Sie lediglich nur die 3 % aus, die bei der gesetzlichen Rente gekürzt wurde.
Somit bleibt eine Versorgungslücke von 33 bzw. 30 % zum durchschnittlichen Netto-Einkommen übrig, die es zu schließen bedarf.
Das Niveau der gesetzlichen
Rente wird von 70% auf lediglich 67% des lebensdurchschnittlichen
Netto-Einkommens abgesenkt.
Und 67 % erhält auch nur derjenige der 45 Jahre lang eingezahlt hat.
Die gesetzliche Rente reicht somit nur für eine minimale Grundversorgung
aus, mit der man den Lebensunterhalt im Alter bestreiten kann. Und die
staatlich geförderte (Riester) Rente soll nur die 3 % ausgleichen, die
bei der gesetzlichen Rente gekürzt werden.
Um später Ihre Freizeit und das Leben mit Familie und Freunden auch weiterhin in vollen Zügen genießen zu können, sollten Sie jetzt handeln !
Wer denkt schon gerne als junger Mensch an sein späteres Rentenalter?
Dabei ist die Planung aber sehr wichtig - sogar der
Staat verlangt durch die leeren Kassen von jedem mehr Eigenverantwortung.
Siehe auch Homepage: Rürup-Rente, Förder-Rente, Bausparen, Aktien-Fonds und Ausbildungs-Vorsorge
Ein Rendite-Plus schon von mehr als 2% Performance sind nach 30
Jahren = 50% mehr Rendite.
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